Leben in einem Viebrockhaus

Seit September 2017 leben wir in einem Viebrockhaus, genauer gesagt in einer Doppelhaushälfte Maxime 1000D ohne Keller und ohne ausgebautem Dachgeschoss. Die Bauweise war noch KfW55, aber auch schon damals im Vergleich zum Wettbewerb energetisch top. Wir sind zu Dritt, d.h. meine Frau, unsere Tochter (3Jahre) und ich. Trotz des nicht vorhandenen Kellers haben wir noch keine Abstellfläche vermisst. Alles was nicht regelmäßig gebraucht wird, wandert entweder auf den Spitzboden oder in die Garage. Platz haben wir reichlich, auch wenn sich 117qm nicht nach viel anhören. Das Haus ist wunderbar hell, prima geschnitten und hervorragend verarbeitet. Ich begeistere mich noch heute z.B. an der sehr sehr sauberen Art der Fliesenarbeiten und der Sanitärausstattung im Allgemeinen. Alles ist einwandfrei gebaut. Man erkennt an jeder Ecke Qualität in Material und Ausführung. Das sage ich nicht als Laie oder als Viebrockhaus-Mitarbeiter! Nein von Beruf her bin ich Dipl. Ing. der Fachrichtung Architektur und verstehe etwas vom Bauen. Zweischalig zu bauen ist im Süden Deutschlands zwar ungewöhnlich, aber es zahlt sich aus beim Schallschutz und beim Wäremschutz im Sommer wie Winter. Als wir einzogen musste ich auch Neues kennenlernen und das war das Leben in einem Haus mit Wärmepumpe, kontrollierter Be-und Entlüftung, sowie einer Fussbodenheizung. Die Eingewöhnung ging schnell. Überall ist es im Winter angenehm warm, es zieht nirgends, man bekommt keine kalten Füße und die Luft ist immer rein. Heizungskosten haben wir im Schnitt 60 Euro je Monat. Wir haben zudem eine PV-Anlage, die uns die Stromkosten für Heizung, Lüftung und Haushaltsstrom niedrig halten läßt. Unser monatlicher Abschlag für alles zusammen beträgt derzeit 120 Euro. Insgesamt sind wir glückliche Bewohner eines Viebrockhauses. Qualität zahlt sich halt aus, im wahrsten Sinne des Wortes.